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Unser therapeutisches Grundverständnis

Schon im Mutterleib und während der ersten Lebensjahre entstehen die entscheidenden Prägungen für unsere Beziehungsfähigkeit, den Ausdruck unserer Bedürfnisse, das Vertrauen und das Gefühl von Zugehörigkeit, die Entwicklung von Autonomie, sowie unsere Beziehung zu Liebe und Sexulalität.

Es entwickeln sich Identifikationen, Glaubenssätze und Strategien, die aus kindlicher Perspektive hilfreich erscheinen und das Überleben sichern. Als  Erwachsene jedoch, hemmen uns  diese kindlichen Anpassungsmuster in unserer Entwicklung.

Unser therapeutisches Grundverständnis basiert auf einer offenen, wohlwollenden Haltung, die das neugierige Erkunden unterstützt und dadurch neue Handlungsspielräume und Perspektiven ermöglicht.

Mit Hilfe einer ressourcenorientierten Sichtweise begeben wir uns auf einen Weg zu mehr Lebensfreude, Kreativität und Akzeptanz.

Körperpsychotherapie

Probleme entstehen durch Verzerrungen der Wirklichkeit.

Wir entwickeln in den frühen Lebensjahren Strategien, die uns zwar das Überleben sichern, später jedoch im Leben oft im Wege stehen. Wir interpretieren die Welt, kreieren Glaubensätze und verdrängen Gefühle, die wir nicht verarbeiten können.

Im Körper zeigt sich das durch Kontraktion oder chronische Anspannung, die zu gewissen Haltungs- und Verhaltensmuster führen können. Es genügt oft nicht, diese Prozesse kognitiv zu erfassen, sondern es bedarf einer Verkörperung und Integration der Gefühle und der Sinneswahrnehmungen.

Weitergehende Informationen finden Sie unter Methoden.

Körpertherapie

In der Natur des Körpers liegt die Kraft, sich ständig zu korrigieren und zu erneuern (Grundlage der Selbstheilungskräfte/Homöostase), genauso wie in der Natur von Psyche und Geist.

Wenn diese korrigierenden Kräfte zu vielen Einflüssen unterworfen sind, so dass sie sich nicht mehr korrigieren können, bedarf es einer Unterstützung von außen. Diese Dysregulationen können sich physisch über Schmerzen oder Bewegungseinschränkung  in Muskeln, Gelenken und Faszien zeigen. Psychisch zeigen sie sich z. B über Symptome wie Gereiztheit, Antriebslosigkeit oder Schlafstörungen.

Mit Hilfe von Achtsamkeit, Berührung und Bewegung setzen wir Impulse, wodurch die organisierenden Kräfte wieder ihr ganzes Potential entfalten können.

Weitergehende Informationen finden Sie unter Methoden.

Coaching

Beim Coaching geht es um die Suche nach Orientierung, wenn wir den Überblick verloren haben, zu verstrickt sind in unseren Vorstellungen und  besetzt sind von Gefühlen der Angst und Verunsicherung.

Der Coach hilft, die Gedanken neu zu ordnen, mehr Abstand oder mehr Nähe zu den Problemen zu schaffen, um dadurch einen neuen Bezugspunkt zur Realität entstehen zu lassen.

Dadurch können sich  problematisch erscheinende Situationen lösen. Selbstwirksamkeit und Handlungsfreiheit entwickeln sich.

Weitergehende Informationen finden Sie unter Methoden.

Ausbildungsbegleitung

Wir begleiten folgende Trainings:

  • Somatic-Experiencing®, Dr. Peter Levine
  • NeuroAffectivesRelationsModell™, Dr. Laurence Heller
  • Integrale Somatische Psychotherapie™, Dr. Raja Selvam

als leitende Seniorassistenten/innen.

Wir sind von den Lehrkörpern autorisiert, den Trainingsteilnehmern/innen  Einzelsitzungen, sowie Einzel- und Gruppensupervisionen zu geben.

Die Einzelsitzungen im Trainingskontext dienen zur Selbsterfahrung, um sich mit der Methode vertraut machen zu können.

In den Supervisionen werden trainingsrelevante Fragen beantwortet, Fälle besprochen und/oder active coachings  begleitet (live Supervision der Trainingsteilnehmer bei der therapeutischen Arbeit).

Als hilfreiche Möglichkeit hat sich auch das Supervidieren, von auf Video aufgenommen Therapiestunden, gezeigt.